Wer sind die Royal Rangers

Über Royal Rangers

Royal Rangers sind eine internationale und überkonfessionelle christliche Pfadfinderschaft.


Stamm- und Teamtreff

Royal Rangers treffen sich in der Regel wöchentlich in ihrem Stammposten. Singen und Spielen gehört hier genauso zum Programm wie das Erlernen von Pfadfindertechniken. Dazu zählen Knoten, Feuermachen, der Umgang mit Werkzeug, Erste Hilfe aber auch das Erlernen sozialer Kompetenzen und das Auseinandersetzten mit dem christlichen Glauben.

Wichtigstes Element der Royal-Rangers-Arbeit ist der Teamtreff. In kleinen Teams aus sechs bis zehn Teilnehmern gleichen Alters und Geschlechts werden die Kinder entsprechend ihrer Fähigkeiten gefördert

Camp

Das jährliche stattfindende Pfingst-, Sommer- oder Wintercamp ist meist auch das Highlight des Rangerjahres. Während eines Camps haben die Teams Zeit, sich eingehend mit den Pfadfindertechniken auseinander zu setzten. Jetzt findet das Gelernte Anwendung. Auf dem eigenen Teambereich (der Platz, auf dem jedes Team sein Zuhause hat), werden neben dem Schlafzelt auch ein Feuertisch und ein Essplatz gebaut. Diese Bauten bestehen dabei ausschließlich aus Holz und werden durch stabile Bünde zusammengehalten.

 

Hajk

Hajk ist ein aus dem Nordischen stammender Begriff, der in vielen Pfadfinderbewegungen und auch ganz allgemein Verwendung findet. Generell verbinden Royal Rangers damit, unterwegs zu sein: z.B. zu Fuß, mit dem Kanu oder Fahrrad. Draußen in der Natur sind Royal Rangers zu Hause, erleben Abenteuer und bestehen Herausforderungen. Bei einem Hajk packen die Rangers alles Nötige in den Rucksack und ziehen los.

Geschichte

Der Ursprung

(Bild: Johnnie Barnes, Gründer der Royal Rangers)     Jonny Barnes


Die Royal Rangers sind auf eine Initiative der Assemblies of God* in Amerika entstanden. Mit dem Wunsch eine Jugendarbeit für Jungen zu starten, die lebhaft, begeisternd und auf die Bedürfnisse der Jungen zugeschnitten ist und gleichzeitig biblische Werte vermittelt, wurde die Arbeit der Royal Rangers 1962 unter Leitung von John Henry Barnes (Johnnie) begonnen.

Johnnie Barnes war bis dahin Jugendpastor in Texas. Mit der Einladung zur Assemblies-of-God-Zentrale zog er mit seiner Familie 1961 nach Springfield. Dort entwickelte er das Programm der Royal Rangers, entwarf das Emblem und die Kluft (Fahrtenhemd) als wichtiges Merkmal der Einheit.

Im September 1962 wurde die Arbeit offiziell gestartet, zunächst mit den beiden Altersgruppen „Pioneers“ (9–11-Jährige) und „Trailblazers“ (12–14-Jährige). Johnnie Barnes wurde als erster Nationalleiter eingesetzt. Das Programm wurde mit großer Begeisterung von den Jungen aufgenommen. Bereits 1966 konnte die Arbeit auch in Australien begonnen werden. Viele weitere Länder folgten.

* Die Assemblies of God ist mit über 64 Millionen Mitgliedern die größte pfingstlerische Denomination weltweit.

Deutschland

Bundesleitung seit der Gründung 1981 bis heute
(von links nach rechts)
Richard Breite, Gründer der Royal Rangers Deutschland, Bundesleiter 1981 - 1995
Gerd Ersfeld, Bundesleiter 1995 - 2008
Manfred Knecht, Bundeswart seit 2008
Peter Lehmann, Bundesleiter seit 2008
Michael Striefler, Bundeskassenwart 1991-2016
Axel Pätzke, Bundeswart 1983 - 1992
Hans-Peter Schock, Bundeswart 1992 - 2007


Nachdem die Royal Rangers sich in den USA und international immer weiter verbreiteten, wurden sie durch die Initiative des amerikanischen Pastors Paul Williscroft nach Deutschland gebracht. Er lud 1979 Johnnie Barnes nach Deutschland ein, um die Royal Rangers-Arbeit auf der Pastorenkonferenz des BFPs (Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden) vorzustellen.

Der Jugendpastor Hans Reimann begann daraufhin 1980 eine Projektgruppe der Royal Rangers in der Freien Christengemeinde Bremen, um die Arbeit kennenzulernen und auszuprobieren. Neben Jungengruppen entstand kurz darauf auch eine Mädchengruppe. Erster Bundesleiter wurde 1981 Pastor Richard Breite aus Bremen. So konnte dann die Royal Rangers-Arbeit offiziell vom 17.–20. September 1981 mit dem ersten „Trainingslager für Leiter", dem NTC, beginnen. Mit bei dieser Gruppe waren neun Schweizer, die zu den Gründern der Royal Rangers-Arbeit in der Schweiz wurden.

Schon im Mai 1982 wurde in der Lüneburger Heide bei Schneverdingen das erste Pfingstcamp mit insgesamt 100 Teilnehmern durchgeführt. Auf dem „Jugendforum“ des BFPs in Hameln wurde vom 16.–20. Mai 1986 das erste „Bundescamp“ für Rangers ab dem 12. Lebensjahr durchgeführt. Von den etwa 12 teilnehmenden Stammposten waren rund 120 Rangers gekommen. Die Arbeit wuchs so schnell, dass bereits 1989 Deutschland in zwei Distrikte aufgeteilt wurde und 1993 konnte die Stammpostennummer 100 an Berlin 1 vergeben werden. Im Mai 1995, vor dem Eurocamp in Dänemark wurde Gerd Ersfeld aus Moers neuer Bundesleiter. Es folgten drei weitere Bundescamps: 1997 mit 3.800, 2005 mit 10.300 und 2014 mit unglaublichen 14.839 Teilnehmern. Aktueller Bundesleiter ist seit März 2008 Peter Lehmann. Inzwischen gibt es über 420 aktive Stammposten mit knapp 22.000 Pfadfindern.

Royal Rangers Region O6

Christliche Pfadfinderschaft Royal Rangers

Vertreten hier durch:

Regionalleiter:
Adrian Danker
Bischofswerder 1
01099 Dresden

Royal Rangers rocks!
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